eGDR-Rechner

Schätzen Sie die Glukoseentsorgungsrate (eGDR) mithilfe einer auf dem Taillenumfang basierenden Formel als praktischen Surrogatmarker für Insulinresistenz.

Zuletzt aktualisiert am: March 30, 2026

eGDR berechnen

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Geben Sie den HbA1c-Wert in Prozent ein.
Geben Sie den Taillenumfang in cm oder Zoll ein. Das Ergebnis zeigt automatisch beide Einheiten an.
Wählen Sie Ja, wenn Bluthochdruck vorliegt. In vielen Studien umfasst dies die Diagnose, eine blutdrucksenkende Behandlung oder Blutdruck über dem Schwellenwert.

Klinische Bedeutung

Die geschätzte Glukoseentsorgungsrate (eGDR) ist ein praktischer Surrogatmarker für die Insulinsensitivität. Niedrigere eGDR-Werte weisen auf eine größere Insulinresistenz hin.

Sie wurde umfassend bei Typ-1-Diabetes untersucht und wird zunehmend in der breiteren Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Forschung als nützlicher Marker in Verbindung mit Risiken eingesetzt.

Formel und Beispiel

Dieser Rechner verwendet die auf dem Taillenumfang basierende eGDR-Gleichung: eGDR = 21,158 − (0,09 × Taille in cm) − (3,407 × Hypertonie) − (0,551 × HbA1c).

Diese Formel ist praktisch, da sie leicht verfügbare klinische Eingaben verwendet und in neueren Studien zum Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Risiko weit verbreitet ist.

Beispiel: HbA1c 7,0 %, Taillenumfang 90 cm und kein Bluthochdruck ergibt eine eGDR von etwa 9,40 mg/kg/min.

Referenzinterpretation

Sehr niedriger eGDR: Unter 4,0 mg/kg/min. Dies deutet auf eine ausgeprägte Insulinresistenz hin und kann mit einem höheren Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Risiko verbunden sein.
Niedriger eGDR: Von 4,0 bis 5,9 mg/kg/min. Dies deutet auf eine verringerte Insulinsensitivität hin und sollte im breiteren metabolischen Kontext interpretiert werden.
Mittlerer eGDR: Von 6,0 bis 7,9 mg/kg/min. Dies ist ein mittlerer Bereich und sollte zusammen mit anderen kardiometabolischen Markern betrachtet werden.
Höherer eGDR: 8,0 mg/kg/min oder höher. Dies deutet im Allgemeinen auf eine relativ bessere Insulinsensitivität im Vergleich zu niedrigeren eGDR-Werten hin.

Klinische Hinweise

eGDR ist eher ein Surrogatmarker als eine direkte physiologische Messung. Er ist am nützlichsten, wenn er zusammen mit dem breiteren klinischen und kardiometabolischen Bild interpretiert wird.

  • Ein niedrigerer eGDR-Wert weist im Allgemeinen auf eine stärkere Insulinresistenz hin.
  • Dieser Rechner verwendet die Formel auf Basis des Taillenumfangs, die in neueren Studien weit verbreitet und praktisch ist.
  • Zusammen mit HbA1c, Blutdruck, Adipositas und anderen kardiometabolischen Markern interpretieren.
  • eGDR ist nützlich für die Risikostratifizierung, nicht jedoch als eigenständige Diagnose.

Diese Seite wurde medizinisch überprüft von Dr. Khoulah Attia – Apothekerin, Fachärztin für Immunologie.