sPESI-Rechner

Berechnen Sie den vereinfachten Pulmonary Embolism Severity Index (sPESI), um zwischen Patienten mit geringem und höherem Risiko bei akuter Lungenembolie zu unterscheiden.

Zuletzt aktualisiert am: April 1, 2026

sPESI berechnen

Wählen Sie Ja, wenn das Alter über 80 Jahre liegt.
Wählen Sie Ja, wenn eine Krebserkrankung vorliegt oder vorlag.
Wählen Sie Ja, wenn eine chronische kardiopulmonale Erkrankung vorliegt.
Wählen Sie Ja, wenn die Herzfrequenz 110 /min oder höher ist.
Wählen Sie Ja, wenn der systolische Blutdruck unter 100 mmHg liegt.
Wählen Sie Ja, wenn die Sauerstoffsättigung unter 90% liegt.

Was der sPESI misst

Der Simplified Pulmonary Embolism Severity Index (sPESI) ist ein am Patientenbett anwendbarer Risikoscore für akute Lungenembolien. Er verwendet sechs binäre Variablen, die jeweils einen Punkt wert sind.

Seine klinische Hauptaufgabe besteht darin, Patienten mit geringem Risiko (Gesamtscore = 0) von Patienten mit höherem Risiko (Score ≥ 1) zu unterscheiden.

Risikogruppen und Interpretation

Profil mit geringem Risiko: Score 0. Dies unterstützt ein niedriges Risikoprofil innerhalb validierter Prognosemodelle und kann helfen, im geeigneten klinischen Umfeld Kandidaten für eine weniger intensive Behandlung zu identifizieren.
Profil mit höherem Risiko: Score 1 oder höher. Dies weist im Vergleich zu einem Score von 0 auf ein höheres Risikoprofil hin und rechtfertigt eine engmaschigere Beurteilung, eine umfassendere Risikostratifizierung und entsprechende Behandlungsplanung.

Leitlinienkontext

Der sPESI wird als praktisches, vereinfachtes Prognoseinstrument bei akuter Lungenembolie eingesetzt und wird in modernen Algorithmen zur Risikostratifizierung häufig neben dem PESI diskutiert.

Eine Einstufung in die niedrige Risikogruppe mit dem sPESI ersetzt nicht das klinische Urteilsvermögen. Rechtsventrikuläre Dysfunktion, Biomarker-Ergebnisse und der hämodynamische Status bleiben wichtig.

Praktischer Arbeitsablauf

Ein Score von 0 kann bei sorgfältig ausgewählten Patienten nach vollständiger Beurteilung einen Behandlungspfad für Patienten mit geringem Risiko unterstützen.

Ein Score von 1 oder mehr stützt die Einordnung in eine höhere Risikokategorie und rechtfertigt in der Regel eine vorsichtigere Überwachung und breitere Abklärung.

Diese Seite wurde medizinisch überprüft von Dr. Khoulah Attia – Apothekerin, Fachärztin für Immunologie.