Wells-Score-Rechner für LE

Berechnen Sie die Wells-Kriterien für die Lungenembolie sowohl mit Zwei- als auch Drei-Ebenen-Interpretation, einschließlich der Interpretation des Wells-Scores und des leitlinienbasierten diagnostischen Kontextes.

Zuletzt aktualisiert am: April 1, 2026

Wells-Score für LE berechnen

Beinhaltet Beinschwellung und Schmerzen bei Palpation der tiefen Venen, wie in den ursprünglichen Wells-Kriterien für LE verwendet.
Dieser Punkt spiegelt die klinische Einschätzung wider, dass eine LE die wahrscheinlichste Diagnose oder wahrscheinlicher als eine alternative Erklärung ist.
Wählen Sie Ja, wenn die Herzfrequenz größer als 100 Schläge pro Minute ist.

Interpretation des Wells-Scores

Die Wells-Kriterien für Lungenembolie sind ein Score für die Vortestwahrscheinlichkeit, mit dem geschätzt wird, wie wahrscheinlich eine akute LE vor einer definitiven Bildgebung ist. Er gehört zu den am weitesten verbreiteten Instrumenten zur LE-Wahrscheinlichkeit in der klinischen Praxis.

Ein Wells-Score-Rechner ist nützlich, da er eine strukturierte Entscheidungsfindung unterstützt, hilft festzustellen, ob eine LE wahrscheinlich oder unwahrscheinlich ist, und Aufschluss darüber gibt, wann D-Dimer, PERC oder eine Bildgebung angebracht sein könnten.

Wahrscheinlichkeitskategorien

Geringe Vortestwahrscheinlichkeit: Drei-Ebenen-Modell: Score <2. Das Zwei-Ebenen-Modell kann einige Patienten immer noch als "LE unwahrscheinlich" einstufen, wenn der Gesamt-Score 4 oder weniger beträgt.
Mittlere Vortestwahrscheinlichkeit: Drei-Ebenen-Modell: Score 2 bis 6. Im Zwei-Ebenen-Modell gelten Scores über 4 im Allgemeinen als "LE wahrscheinlich".
Hohe Vortestwahrscheinlichkeit: Drei-Ebenen-Modell: Score >6. Dies deutet auf eine hohe klinische Wahrscheinlichkeit für eine LE hin und rechtfertigt in der Regel eine sofortige weitere Abklärung.

Leitlinienkontext des Wells-Scores

Aktuelle diagnostische Pfade für LE beginnen in der Regel mit einem validierten Instrument zur Vortestwahrscheinlichkeit, wie den Wells-Kriterien für LE oder dem revidierten Genfer Score.

Bei Patienten ohne hohe Vortestwahrscheinlichkeit wird üblicherweise ein D-Dimer-Test zum Ausschluss einer LE herangezogen, während einige Algorithmen bei ausgewählten Patienten mit geringem Risiko auch die PERC-Regel anwenden.

Praktischer klinischer Arbeitsablauf

Eine Interpretation des Wells-Scores ist am nützlichsten, wenn sie hilft, den nächsten Schritt zu strukturieren: Bei Patienten mit geringer Wahrscheinlichkeit kann ein D-Dimer-Test oder eine PERC-Bewertung durchgeführt werden, während Patienten mit "LE wahrscheinlich" je nach klinischem Szenario häufiger direkt zur Bildgebung überwiesen werden.

Die Wells-Kriterien für Lungenembolie sollten das klinische Urteilsvermögen nicht ersetzen, bleiben aber eines der praktischsten und anerkanntesten Instrumente zur Bewertung der LE-Wahrscheinlichkeit.

Diese Seite wurde medizinisch überprüft von Dr. Khoulah Attia – Apothekerin, Fachärztin für Immunologie.