PERC-Regel-Rechner

Berechnen Sie die Kriterien zum Ausschluss einer Lungenembolie (PERC-Regel), um PERC-negative von PERC-positiven Patienten in der Low-Risk-Abklärung zu unterscheiden.

Zuletzt aktualisiert am: April 1, 2026

PERC-Regel berechnen

Wählen Sie Ja, wenn das Alter 50 Jahre oder mehr beträgt.
Wählen Sie Ja, wenn die Herzfrequenz 100 /min oder höher ist.
Wählen Sie Ja, wenn die Sauerstoffsättigung unter 95% liegt.
Wählen Sie Ja, wenn eine Hämoptyse vorliegt.
Wählen Sie Ja, wenn Östrogene eingenommen werden.
Wählen Sie Ja, wenn in der Vorgeschichte eine TVT oder Lungenembolie bekannt ist.
Wählen Sie Ja, wenn eine einseitige Beinschwellung vorliegt.
Wählen Sie Ja, wenn kürzlich (in der Regel innerhalb der letzten 4 Wochen) eine Operation oder ein Trauma stattfand, die/das eine Krankenhauseinweisung erforderte.

Was die PERC-Regel misst

Die Pulmonary Embolism Rule-Out Criteria (PERC-Regel) sind eine am Patientenbett anwendbare Regel, die bei Patienten mit geringem klinischen Verdacht auf Lungenembolie eingesetzt wird, um diejenigen zu identifizieren, die keine weitere LE-Diagnostik benötigen.

Um PERC-negativ zu sein, müssen alle acht Kriterien negativ ausfallen. Ist auch nur ein einziges Kriterium positiv, ist der Patient PERC-positiv und die Regel schließt eine LE nicht aus.

Interpretation des PERC-Ergebnisses

PERC-Negativ: Score 0. Alle acht Kriterien sind negativ. Bei einem Patienten mit geringer Vortestwahrscheinlichkeit unterstützt dies in geeigneten Fällen einen Ausschluss ohne weitere LE-Diagnostik.
PERC-Positiv: Score 1 oder mehr. Mindestens ein Kriterium ist positiv. Die PERC-Regel schließt eine LE nicht aus, und eine weitere diagnostische Abklärung kann erforderlich sein.

Leitlinienkontext

Die PERC-Regel ist für Patienten entwickelt worden, die bereits eine geringe klinische Vortestwahrscheinlichkeit für eine Lungenembolie aufweisen.

Es handelt sich nicht um einen universellen LE-Score für alle Patienten und sollte zusammen mit der klinischen Einschätzung und dem breiteren Diagnosepfad interpretiert werden.

Praktischer Arbeitsablauf

Wenn alle Kriterien bei einem Patienten mit geringem Risiko negativ sind, kann die PERC-Regel den Verzicht auf weitere LE-Tests rechtfertigen.

Ist ein beliebiges Kriterium positiv, ist die Regel nicht erfüllt und der Patient geht üblicherweise zum nächsten Schritt der LE-Abklärung über.

Diese Seite wurde medizinisch überprüft von Dr. Khoulah Attia – Apothekerin, Fachärztin für Immunologie.